Als ich zum ersten Mal einen 24-Stunden-Zugang zum Testen bekam, wusste ich gar nicht, was ich prüfen sollte, und habe einfach einen Film geschaut.
Das war Zeitverschwendung. Ein Film läuft fast überall. Was ich hätte prüfen sollen, sind die Momente, in denen ein schwacher Dienst zusammenbricht.
Heute habe ich eine feste Liste für solche 24 Stunden. Zuerst ein Livesport-Ereignis zur Hauptsendezeit – genau dann, wenn die Server am vollsten sind. Dann meine wichtigsten Sender einzeln geöffnet, um zu sehen, ob sie mehr sind als ein Eintrag in der Liste. Dann der Programmführer, gegen eine Sendung geprüft, deren Startzeit ich kenne.
Und schließlich etwas Unbequemes: zwei Geräte gleichzeitig, ein Kanal aus dem Ausland, ein schneller Senderwechsel hintereinander. Genau an diesen Rändern zeigt sich, wo gespart wurde.
Nach diesen 24 Stunden weiß man Bescheid, statt zu hoffen. Das ist der ganze Sinn des Tests – nicht ein gemütlicher Abend, sondern die eine Schwäche, die man vorher findet, bevor Geld fließt.
Wie der Test abläuft und was er zeigt, steht hier.
24 Stunden sind keine Vorschau. Sie sind die Prüfung, die man nur einmal geschenkt bekommt.